Ein einzelner Agent kann viel — aber die wahre Stärke entfaltet sich, wenn mehrere spezialisierte Agents zusammenarbeiten. Multi-Agent-Systeme (MAS) sind 2026 der Standard für komplexe Unternehmens-Workflows.
Ein einzelner "Super-Agent" mit 50 Tools und einem endlosen System-Prompt wird schnell unzuverlässig. Die Lösung: Spezialisierung durch Arbeitsteilung.
| Ansatz | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|
| Ein Agent, viele Tools | Einfach zu bauen | Unzuverlässig bei 10+ Tools |
| Mehrere spezialisierte Agents | Fokussiert, testbar | Orchestrierung nötig |
| Hybrid | Flexibel | Höhere Komplexität |
Ein Orchestrator-Agent verteilt Aufgaben an spezialisierte Worker-Agents:
Boss-Agent (Orchestrator)
├── Research-Agent → Recherchiert Informationen
├── Analyse-Agent → Wertet Daten aus
├── Writing-Agent → Erstellt Berichte
└── QA-Agent → Prüft Ergebnisse
Vorteil: Klare Hierarchie, einfache Fehlerbehandlung. Nachteil: Single Point of Failure beim Boss.
Agents arbeiten sequentiell — der Output des einen ist der Input des nächsten:
Intake-Agent → Verarbeitung-Agent → Review-Agent → Output-Agent
Vorteil: Einfach zu debuggen, klare Verantwortlichkeiten. Nachteil: Kein Parallelismus, Flaschenhälse möglich.
Agents kommunizieren untereinander, ohne zentrale Steuerung:
Vorteil: Resilient, dezentral. Nachteil: Schwer zu kontrollieren und zu debuggen.
Ein reales Multi-Agent-System für Bewerbermanagement:
Multi-Agent-Systeme bringen spezifische Herausforderungen:
Praxis-Tipp: Beginnen Sie mit dem Boss-Worker Pattern. Es ist am einfachsten zu verstehen, zu debuggen und zu skalieren. Peer-to-Peer nur für fortgeschrittene Use Cases.